„Über Leben in Demmin“

Das ursprünglich für den 8. Mai geplante Projekt konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie gepant im Frühjahr durchgeführt werden. Die Filmvorführung ist daher verschoben auf Sonntag, 8. November 2020 um 16 Uhr. Im Anschluss laden Pfarrerin Birgit Schneider und Guido Groh zur Diskussion über den Dokumentarfilm ein. Der Eintritt ist frei.  

  Das Ende des Zweiten Weltkrieges hat sich am 8. Mai 2020 zum 75. Mal gejährt. Die Ev. Kirchengemeinde Beckum nimmt dies zum Anlass, in Kooperation mit Schülerinnen und Schülern der Sekundarschule Beckum und dem Gymnasium den Dokumentarfilm „Über Leben in Demmin“ von Martin Farkas zu zeigen. Der Film eröffnet einen neuen Blick auf den weiterhin schwierigen Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte.

Zum Inhalt des Filmes: In dem kleinen Ort Demmin in Mecklenburg-Vorpommern nehmen sich kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs Hunderte von Menschen das Leben. Überlebende sprechen in dem Film zum ersten Mal über die schrecklichen, lange verdrängten Erfahrungen ihrer Kindheit und Jugend. Martin Farkas zeigt, welche Spuren die Traumatisierung bei den Nachgeborenen hinterlassen hat und wie die politische Instrumentalisierung der Geschehnisse die Stadt noch heute prägt.

Weitere Informationen zum Film unter demmin-film.de.