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Zulassung zur Konfirmation

Das Presbyterium der Kirchengemeinde muss für jede Konfirmandin und jeden Konfirmanden am Ende der Unterrichtszeit die Zulassung zur Konfirmation beschließen. Früher geschah das im Anschluß an eine Prüfung. Das ist bei uns nun nicht mehr so. Trotzdem ist die Zulassung zur Konfirmation an bestimmte Bedingungen geknüpft:

1. Regelmäßige Unterrichtsteilnahme

Eine regelmäßige und aktive Unterrichtsteilnahme wird vorausgesetzt. Am Ende der Konfirmandenzeit sollen die Konfirmandinnen und Konfirmanden an mindesten 80% der Unterrichtseinheiten (inklusive Konfi-Camp) teilgenommen haben. Bei 16-18 Blocktagen und 6 Einheiten beim Konfi-Camp sind das insgesamt 22-24 Einheiten. Man darf dann höchstens vier Blocktage versäumen

Das Konfi-Camp ist für uns ein wichtiger Bestandtteil der Konfi-Arbeit. Wer aus nachvollziehbaren Gründen am Konfi-Camp nicht teilnehmen kann, holt nach dem Camp zu besonderen Unterrichtsterminen das verpasste nach (an einem gesonderter Blocktag oder in mehrere einstündigen Nachmittagseinheiten).

2. Regelmäßiger Gottesdienstbesuch

Die Konfirmand/innen sollen regelmäßig den Gottesdienst besuchen. Erwartet werden im Laufe der Konfirmandenzeit insgesamt 30 Besuche. Praktisch bedeutet das, etwa alle zwei Wochen einen Gottesdienst zu besuchen. Dazu liegt in der Kirche ein Heft aus, in das sich Konfis nach dem Besuch eintragen können. Wer in einer anderen Gemeinde einen Gottesdienst besucht, kann sich den Besuch von einem Pastor/einer Pastorin oder Presbytern bestätigen lassen.

3. Minimaler Lernstoff

Es gibt minimale Lernanforderungen, die im Laufe der Konfirmandenzeit durch Aufsagen unter Beweis gestellt werden sollen. Im Einzelnen sind dies das Vaterunser, das Glaubensbekenntnis, Psalm 23, die Zehn Gebote, die Eingangsliturgie und die Abendmahlsliturgie. Das Aufsagen geschieht, in dem man beim Blocktag bei einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter den Lernstoff aufsagt und dieser dann das Gelernte „abhakt“. Natürlich berücksichtigen wir beim Lernen und Aufsagen, dass nicht alle Konfirmandinnen und Konfirmanden die gleiche Lernstärke haben.

4. Mitwirkung an Gottesdiensten

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden sollen sich im Laufe der Konfirmandenzeit in zwei mit vorbereiteten Gottesdiensten der Gemeinde vorstellen und z.B. Arbeits- und Lernergebnisse aus dem Unterricht präsentieren. Die Mitwirkung an solchen Gottesdiensten ist Teil der Konfirmandenarbeit. Ein eigener Vorstellungsgottesdienst, wie ihn die Eltern vielleicht noch kennen, findet nicht mehr statt.

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